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Hyperthermie bei Krebs

Bei der Behandlung von Krebs können betroffene Patienten im Allgemeinen auf drei unterschiedliche Formen zurückgreifen. Neben der operativen Entfernung von Tumoren, bilden die Chemotherapie sowie die Strahlentherapie die wesentlichen Säulen in der Krebstherapie. Eine ergänzende Behandlungsmethode ist die Hyperthermie, die bei Krebserkrankungen gerne in Kombination mit den eben genannten Therapieformen angewendet wird.

Arten der Hyperthermie zur Behandlung von Krebs

Grob unterscheidet man bei der Hyperthermie zwei Arten. Ganzkörper-Hyperthermie und loco-regionale Hyperthermie (auch Teilkörper-Hyperthermie). Je nach Art der Krebserkrankung und des Krankheitsverlaufs wird eine der beiden Formen, oder beide in Kombination bei Krebs eingesetzt. Einfach gesagt wird die Ganzkörper-Hyperthermie zur Bekämpfung von Krebs-Metastasen eingesetzt um möglichst viele der im Körper verstreuten Krebszellen zu erreichen. Die loco-regionale Hyperthermie hingegen wirkt gezielt auf eine bestimmte Region ein und sorgt so für eine Erwärmung der vom Krebs befallenen Organe und schont dabei angrenzende gesunde Zellen.

Wie wirkt die Hyperthermie bei Krebs?

Grundsätzlich darf man von einem absichtlich herbeigeführten Fieber sprechen, wenn man die Hyperthermie zur Behandlung von Krebs als komplementäre Therapieform beschreiben möchte. Krebszellen sind für das Immunsystem des Erkrankten gar nicht bis unzureichend erkennbar.Der durch die Hyperthermie herbeiführte Hitzestress bewirkt, dass die Krebszellen Hitzeschockproteine (HSP) ausbilden. Die körpereigene Immunabwehr ist nunmehr in der Lage, die Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Auch der Synergieeffekt ist bei der Hyperthermie zur Behandlung von Krebs besonders erwähnenswert. Gerade bei der Strahlentherapie werden die mit Sauerstoff schlechter versorgten Krebszellen von der Gamm- oder Röntgenstrahlung nicht immer abgetötet. Dafür sind es gerade diese Zellen, die empfindlicher auf Überwärmung reagieren. Hinzukommt, dass bei der Hyperthermie-Therapie, die parallel zu einer Bestrahlungstherapie abläuft, die gesamte Sauerstoffversorgung verbessert wird und sich so die Effizienz der Strahlentherapie erhöhen lassen kann.

Ähnlich sieht es mit der Kombination von Chemotherapie und Hyperthermie-Therapie aus. Der Krebs, resp. dessen Zellen, werden durch die Temperaturerhöhung besser durchblutet, was zu einer vermehrten Anschwemmung der Zytostatika führt. Die Krebszellen nehmen aufgrund der durch die Hyperthermie herbeigeführten Temperaturerhöhung zudem mehr von krebsbekämpfenden Zytostatika auf.
Sollte ein operativer Eingriff zur Beseitigung von Tumoren notwendig sein, ist eine dazu parallel laufende Hyperthermie-Behandlung ebenfalls empfehlenswert. Obwohl  ein Chirurg neben dem Krebsgewebe auch häufig einen Teil vom gesunden Gewebe entfernt, ist es dennoch immer möglich, dass einige Krebszellen nicht operativ entfernt werden können. Vor und nach dem operativen Eingriff wirkt die Hyperthermie dem Krebs so zusätzlich entgegen.

Vorteile der Hyperthermie-Therapie bei Krebs

Der wohl größte Vorteil der Hyperthermie-Therapie bei der Diagnose Krebs liegt wohl in der Dynamik, wenn sie zu laufenden Krebstherapien wie Chemo- oder Strahlentherapie angewandt wird. Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum beschäftigt sich schon lange Zeit mit den Wirkungen und Auswirkungen der Hyperthermie zur Behandlung von Krebs. Daneben anerkennen viele Onkologen den positiven Einfluss der Hyperthermie, um Krebs schneller und damit für den Patienten schonender zu bekämpfen.

Hyperthermie-Zentren in München und Berlin

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