Hyperthermie-Zentrum

- loco-regionales Hyperthermiegerät der Fa. Celsius42
Im Hyperthermie-Zentrum behandeln wir Ihre Immunschwäche, Gelenkbeschwerden sowie Tumorerkrankungen: als Vorbereitung und Begleittherapie zur OP, Chemo- und Strahlentherapie sowie palliativ. Die Hyperthemie-Behandlung (auch Thermo-Therapie) kann ergänzt werden durch eine Sauerstoff- und/oder Infusionstherapie, Akupunktur, chinesiche Phytotherapie, Lymphdrainage und verschiedene medizinische Massagen wie z.B. der chinesischen Tuina-Massage.
Loco-regionale und Ganzkörper-Hyperthermie
Die Hyperthermie (Tiefenhyperthermie) kann bei einem breiten Spektrum von Tumoren und Metastasen angewendet werden und wird vor allem eingesetzt bei:
- Bauchspeicheldrüsenkrebs
- Bindegewebstumoren
- Blasenkarzinome
- Bronchialkarzinom
- Brustkrebs
- Dickdarmkrebs
- Eierstockkrebs
- Gebärmutterhalskrebs
- Glioblastiom
- Hautkrebs
- Hirntumore
- Hodenkarzinome
- Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome
- Kolorektale Karzinome
- Kopf-Hals-Tumoren
- Lebermetastasen
- Lungenkrebs
- Lymphdrüsenkrebs
- Malignes Melanom
- Mammakarzinom
- Ösophaguskarzinom
- Ovarialkarzinom
- Pankreaskarzinom
- Pleuramesotheliom
- Prostatakarzinom
- Rektumkarzinom
- Speiseröhrenkrebs
- Weichteilsarkome
- Zervixkarzinom
Die Hyperthermie hat ein weites Indikationsspektrum für therapieresistente Krankheiten wie z.B.:
- Krebserkrankungen
- rheumatische Krankheiten
- chron. Rückenschmerzen – Ischialgien
- Fibromyalgie
- Arthrose
- Neuralgien
- Asthma bronchiale
- Neurodermitis
- Migräne
- Arterielle Hypertonie
- Morbus Bechterew
- u.v.m.

- Ganzkörperhyperthermie
Hyperthermie bei Gelenkerkrankungen
Viele Gelenkbeschwerden können mit der Hyperthermie erfolgreich behandelt werden. Dazu zählen z.B.:
- Rheumatische und entzündliche Gelenkerkrankungen mit und ohne (schmerzhafte) Funktionseinschränkungen
- Tennisarm
- Epicondylitis
- Schulterbeschwerden wie z.B. die sog. "frozen shoulder"
- Kniebeschwerden
Dabei können die loco-regionale Elektrohyperthermie sowie die Ganzkörper-Hyperthermie ihre Anwendung finden.
Hyperthermie als Immuntherapie

Die Hyperthermie stimuliert nachhaltig die gegen den Krebs gerichteten Immunfunktionen! Durch die Ausprägung von Hitzeschock-Proteinen werden Krebszellen demaskiert , und können vom Immunsystem erkannt und angegriffen werden. Insbesondere mit der Ganzkörperhyperthermie kann das Risiko von Rezidiven verringert werden."
Der Einsatz der Hyperthermie in Kombination mit Chemo- und Strahlentherapie kann deren Wirksamkeit bei bestimmten Tumoren steigern.
Die Effekte der Hyperthermie auf biologische Strukturen sind mehrfach wirksam und komplex. Sie sind neben der Technik abhängig von der Temperatur, der Dauer der Applikation, der Aufwärmzeit, der Form, Art und Größe des Gewebes, der Durchblutung und der Homogenität der Temperaturverteilung und betreffen die Denaturierung zellularer und subzellulärer Elemente:
- Direkte Tumornekrose durch Hitzeeinwirkung
- Nährstoffverarmung des Tumorgewebes
- Durchbrechung der Chemo- und Strahlenresistenz
- Sensibilisierung für die Strahlen- und Chemotherapie (synergistischer Effekt)
- Schmerzreduktion
- Erhöhung der Lebensqualität
Hyperthermie in Ergänzung zur Strahlentherapie:
Verschiedene Mechanismen sind für den zusätzlich additven Effekt der Hyperthermie in Kombination mit der Strahlentherapie verantwortlich. Hyperthermie kann außerdem eine erhöhte Durchblutung bewirken, die zu einer Steigerung der Oxygenierung des Gewebes führt, was in einer erhöhten Radiosensitivität resultiert. In-vivo-Studien haben gezeigt, dass der Effekt der Strahlentherapie durch die Hyperthermie um den Faktor 1,2 bis 5 verstärkt werden kann.
Aufgrund der immunstimulierenden Wirkung und der gezielten Schädigung von erkranktem (Krebs-)Gewebe kann die Hyperthermie auch darüber hinaus bei einer ganzen Reihe von chronisch verlaufenden Erkrankungen angewendet werden. Das Spektrum reicht von der Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte über rheumatische Erkrankungen bis zum Bluthochdruck oder zum Burnout-Syndrom.